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Ich wurde neulich von Lina per Mail darauf hingewiesen, dass sie gern ein Foto aus meinem Flickr-Stream flattrn wollte, dann aber bemerkte, dass ich die Kanäle gar nicht mit einander verbunden hatte. Die Mail freute mich in der Hinsicht total, dass ich nämlich schon länger daran gedacht hatte, auch meine Foto-Accounts mit Flattr zu verbinden, mich aber gar nicht getraut habe. Flattr wirkt für mich immer noch ein bisschen wie nach Geld zu schnorren, zumal ich recht wenig Selbstvertrauen besitze, was meine kreativen Künste angeht und ich im Leben daran denken würde, dass jemand diese mit ein paar Kleckerbeträgen würdigen könnte.

Aber dann kam die explizite Frage und das macht mich ein bisschen stolz und ziemlich glücklich (=
Meine Accounts auf Instagram und Flickr sind jetzt also auch mit Flattr verbunden. Flattrn könnt ihr, indem ihr in den Einstellungen eures Flattr-Accounts die entsprechenden Kanäle hinzufügt und den Button aktiviert, dass eure Likes automatisch geflattrt werden sollen.

Für die jenigen, die diesen Beitrag lesen, bevor sie meine aktuelleste Episode angehört haben, möchte ich auch noch mal sagen:
VIELEN DANK FÜR DIE MASSEN AN EUROCENT, DIE IHR MIR IM VERGANGENEN MONAT GEFLATTRT HABT!

Küsschen! Eure Lalar (;

Über die Machart

Da ich auf Twitter nicht nur einige hilfreiche Tipps für dieses Podcast-Unterfangen bekommen habe, sondern mich auch Fragen erreichten zu Equipment, das ich benutzt habe (ähem), oder sonstigen Modalitäten, möchte ich in Kürzer hier mal schildern, was ich so alles gemacht habe. Und ich muss sagen: Ich habe mich schrecklich geärgert!

Die Website

Die Website läuft mit einem WordPress-Template. Viel mehr kann ich euch dazu jetzt leider nicht sagen, da sich der Olli um die Erstellung selbiger gekümmert hat. Danach ist alles sehr einfach (ähem) und lässt sich prima optisch einstellen.
Für den Podcast muss WordPress dann noch mit einigen Plugins ausgestattet werden. Ich habe dazu den Web Player und den Publisher von Podlove installiert, sowie einen Flattr-Button, damit ihr meine Beiträge mit nichtigen Centbeträgen würdigen könnt. Die Einstellungen des Podlove-Plugins fand ich zum Teil knifflig, weil ich ein totaler Noob bin und gar nicht wusste, was ich wo einstellen muss. Da unter meinen Twittermenschen allerdings viele Podcaster sind, habe ich schnelle gute Hilfe bekommen (auch an dieser Stelle noch mal vielen Dank!).
Ich musste auch feststellen, dass es nicht möglich ist, die Podcastepisoden extern, z.B. im Google Drive, gehostet zu haben. Es ist also nötig, einen FTP-Client zu benutzen und die Datei auf dem Webspace abzulegen. Dazu finden sich aber auch genügend Beschreibungen im Internet, die auch darauf verweisen, welche Einstellungen man simultan bei Podlove vornehmen muss. Im Endeffekt ist das Hochladen der Episoden, wenn das alles richtig befolgt wurde, auch eine Arbeit von so 2 Sekunden ^_^
Mehr zum Vorgehen findet ihr z.B. hier.

Die Aufnahme

Ja. Die Aufnahme. Die musste ich doppelt machen. Und dazwischen gefühlt 720 Probeaufnahmen.
Ich schloss also mein schnuckeliges Sennheiser-Headset, mit dem meine Mama einst im Callcenter telefonierte, an mein rumpeliges olles Macbook an, startete Audacity und machte eine Testaufnahme. Die war schön, daran gab es nichts zu meckern, also habe ich die Aufnahmetaste noch einmal gedrückt und geplappert. Nach einer knappen halben Stunde meiner Vorstellung, hörte ich mir meine Aufnahme an und stellte fest, dass es einen Brummton gab, der über die Aufnahme in seiner Frequenz leicht anstieg und gefühlt immer lauter wurde. Nach einigem Hin und Her, ging ich in die Küche, fernab von diversen Störquellen und wiederholte meine Aufnahme.
Als Tipp: Am Anfang der Aufnahme schön ein paar Sekunden laufen lassen, ohne etwas zu sagen. Der Teil lässt sich hinterher einfach rausschneiden, ermöglicht bei Audacity aber die Rauschentfernung. Auch dazu gibt es natürlich Anleitungen im Netz. Ich glaube, das machen die Großen auch so (;
Nachdem ich die Aufnahme ein bisschen optimiert habe und mir mein In- und Outro bei freesound herausgesucht hatte, speicherte ich meine Aufnahme in einem beliebigen Format für Audiodateien (.wav war es in meinem Fall).

Die (Post-)Produktion

Wenn man ohne viel Mühe, weil man auch keinen besseren Plan hat, seine Aufnahme optimieren will, legt man am besten einen Account bei Auphonic an und lädt seine Datei dort hoch. Man kann zusätzlich das Intro und Outro für seine Episode angeben und aus verschiedenen Dateiformaten auswählen. Dann wartet man ein bisschen und die Datei ist fertig optimiert durch bei einem Hosting- oder Streamingdienst seiner Wahl hochgeladen. In meinem Fall war es Google Drive. Bei Auphonic hat man pro Monat 2 Produktionsstunden gratis und danach kann man sich eines von diversen Stunden-Paketen für Geld aussuchen. Wenn man viel podcastet, kann man sich entscheiden, ob man dafür sein Geld ausgeben möchte und wenn man wenig podcastet, reichen vielleicht auch 2 Stunden im Monat. Einziges Manko: Aus einem Grund, den ich noch nicht kenne, blieben nach einem Upload einer Episode von ~24 Minuten Länge nur noch 0,42 Stunden Produktionsdauer für weitere Gratisproduktionen übrig. Aber ich suche den Fehler lieber bei mir als bei Auphonic. Ich finde, die haben nämlich eine ganz tolle Arbeit verrichtet!

Äh, ja, sonst noch was?
Ich glaube, jetzt habe ich mit meinem Anfängerwissen zumindest ein paar Fragen für andere Anfänger beantworten können. Ansonsten: Wendet euch an den Podcaster eures Vertrauens! (=